
Maria Immaculata-Fresko aus Notre-Dame in L’Épine

Glasmalerei aus der Kathedrale von Sens (1205-1215)

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Maria Immaculata-Fresko aus Notre-Dame in L’Épine
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Joseph Cuypers (1861-1949) und Jan Stuyt (1868-1934): St. Laurentius in Ginneken (1919)
Die römisch-katholische Kirche St. Laurentius in Ginneken, einem Stadtteil im Süden von Breda, war eine Gemeinschaftsarbeit von Joseph Cuypers (1861-1949) und von Jan Stuyt (1868-1934), ausgeführt 1901/02. Das Künstlerpaar war zunächst auch für die Konzeption der Vierung unter dem zentralen Turm verantwortlich. Mit der Ausführung war der Maler Jan Oosterman

Navarra-Beatus (um 1190)
Der Navarra-Beatus zählt zu den späteren Beatus-Exemplaren und ist im Königreich Navarra um das Jahr 1190 angefertigt worden. Heute wird er in Frankreich aufbewahrt, in der Französischen Nationalbibliothek zu Paris unter der Signatur MS Nouvelle Acquisition Latin 1366. Ähnlich wie beim Morgan-Beatus breitet sich die Miniatur über zwei Seiten aus,

MS Latin 889: Lateinisches Messbuch (um 1100)
MS Latin 889 aus der Französischen Nationalbibliothek (Paris) ist die lateinischsprachige Handschrift „Lectionarium missae s. petri montis majoris“ mit einer ungewöhnlichen Repräsentation des Himmlischen Jerusalem. Drei Fantasiesäulen werden auf fol. 5v von drei Bögen überspannt, in welchem das Agnus Dei erscheint. Links misst ein Engel die Architektur, bzw. die Größe

Fresken der Kirche von Saint-Mars-de-Locquenay (um 1300)
Saint-Mars-de-Locquenay ist eine kleine Gemeinde von unter fünfhundert Personen des Departments Pays-de-la-Loire. Baukulturelles Zentrum ist die mittelalterliche Dorfkirche mit ihren Wandmalereien aus der Zeit um 1300.Ganz ähnlich wie auf dem Wandgemälde der Abtei zu Lagrasse, die etwa zur gleichen Zeit entstanden ist, zeigt sich die Himmelsstadt als mehrstöckige Arkadenreihe (Typus

Johannesbergkirche im Wald bei Großschönau (um 1425-1500)
Bei der römisch-katholischen Filialkirche von Harmannstein, die auch als Johannesbergkirche bezeichnet wird, handelt es sich eine ehemalige Burgkapelle in der gleichnamigen Katastralgemeinde in der Marktgemeinde Großschönau im Bezirk Gmünd (Niederösterreich). Zisterzienser des Stiftes Zwettl hatten um das Jahr 1425 die Johannesbergkirche als eine Filialkirche der Gemeinde Großschönau auf einer Anhöhe

Fresken aus Sankt Gangolf in Oerel (15. Jh.)
Eine Freskenmalereien aus dem 15. Jahrhundert findet sich über dem Chor der evangelischen Kirche Sankt Gangolf in Oerel (Örel), einem Dorf in der Samtgemeinde Geestequelle im Landkreis Rotenburg (Wümme). Leider weiß man über die Geschichte und Ausstattung dieser Kirche bis heute recht wenig. Als die Malerei des Himmlischen Jerusalem in

Servatiusbasilika in Maastricht (um 1870)
In der römisch-katholischen Servatiusbasilika in Maastricht, die offiziell seit dem Jahr 1990 zu den hundert wichtigsten Denkmälern in den Niederlanden zählt, ist eine nördliche Seitenkapelle am Kreuzgang der Heiligen Maria gewidmet. Sie trägt den Titel „Onze Lieve-Vrouw van Altijddurende Bijstand“ („Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe“). Die mittelalterliche Kapelle

Sacra parallela des Johannes von Damaskus (850-900)
Die Miniatur ist Teil des Manuskripts Grec 923 aus der Französischen Nationalbibliothek zu Paris. Es handelt sich um einen Text des Theologen und Kirchenvaters Johannes von Damaskus (um 650 bis vor 754). Er stammte aus einer vornehmen christlichen Familie und verbrachte die zweite Hälfte seines Lebens als Mönch im Kloster

Urban Görtschacher: Stift Millstatt (um 1519)
Das Stift Millstatt ist ein ehemaliges Benediktinerkloster im österreichischen Millstatt. Das Weltgerichtsfresko in der Stiftskirche ist ein ca. 6 Meter breites und 4 Meter hohes Fresko im Renaissance-Stil. Es wurde von einem wohlhabenden Mitglied des Ritterordens St. Georg, der das Kloster seit 1469 führte, in Auftrag gegeben. Ausgeführt wurde es

Adolf Quensen (1851-1911): Christuskirche in Fürstenberg (1899)
Die evangelische Christuskirche im Porzellanort Fürstenberg an der Weser wurde im Jahr 1899 im Stil der Neoromanik und des frühen Jugendstils errichtet. Der Bau besteht aus einem Langhaus mit halbrunder Chorapsis. Der Innenraum ist reichlich mit Fresken ausgemalt worden, wobei die Altarkuppel einen Christus-Pantokrator in einem Tondo vor einem kobaltblauen

Corpus-Apokalypse (1329-1339)
MS 20 aus der Parker Library des Corpus Christi College in Cambridge (daher der Name Corpus-Apokalypse) ist mit 106 Miniaturen reichlich bebildert. Sie wurde für Sir Henry de Cobham (geb. 1260) in den letzten zehn Jahren vor seinem Tode 1339 angefertigt. Anschließend war sie im Besitz von Juliana de Leybourne,

MS Arsenal 5071: Pélerinage de la vie humaine des Guillaume de Digulleville (15. Jh.)
Kleinstminiaturen schmücken diese Pélerinage auf fol. 1v (zwei Abb.) und 2r (drei Abb.). Fünf der insgesamt 102 Miniaturen der Handschrift Arsenal 5071 aus der Französischen Nationalbibliothek in Paris zeigen das Himmlische Jerusalem, niemals identisch, sondern mit gewissen Ähnlichkeiten wie bedachten Türmen und offenen Toren. Vor denen steht stets links ein

MS Français 2225: Tota Pulchra (um 1500)
Ein frühes Bildbeispiel für den im 15. Jahrhundert neuen Frömmigkeitstypus „Maria Immaculata“ findet man auf fol. 17v in einem „Französischem Marienlob“, einer Handschrift der Zeit um 1500, die heute in der Französischen Nationalbibliothek (Paris) aufbewahrt wird (unter der Signatur MS Français 2225). Sie bezieht sich auf die Lauretanische Litanei und

Weltgericht in Saint-Sulpice-Sur-Risle (14. Jh.)
Die römisch-katholische Kirche Saint-Sulpice-Sur-Risle in dem gleichnamigen Ort des Département Orne wurde ihrer Wandmalereien und Skulpturen wegen im Jahr 1988 zum „Monument historique“ erklärt. Sie ist heute im kommunalen Besitz.Die ehemalige Kirche einer Abtei entstand im 13. Jahrhundert, wurde aber mehrfach umgebaut. Die Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert zeigen ein

Weltgerichtsfresko aus dem Dom Wiener Neustadt (1275-1300)
Irgendwann im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts entstand das gewaltige Weltgerichtsfresko am Ende des Mittelschiffs im Wiener Neustädter Dom. Im heutigen Österreich ist es das älteste erhaltene Weltgerichtsfresko. Der Triumphbogen zeigt in zehn Meter Höhe an der linken Seite einen schiefen Turm als Himmelspforte. Es ist ein extrem lang nach

Friedrich Stummel (1850-1919): St. Dionysius in Nordkirchen-Capelle (um 1903)
Friedrich Franz Maria Stummel (1850-1919) war ein wichtiger Vertreter des deutschen Historismus mit universalem Anspruch; er arbeitete als Maler, Textilkünstler, Innendekorateur und Glasmaler. 1866 studierte er als sechzehnjähriger bereits an der Düsseldorfer Kunstakademie, damals eine der, wenn nicht die zentrale

Giovanni de Gregorio, detto Pietrafesa (1579/80-1656): Maria Immaculata aus Piaggine (1633)
Das Motiv der Maria Immaculata ist, das zeigen statistische Vergleiche, auf Europa ungleich verteilt: Während in Frankreich Werke aus Stein und Glas dieses Motiv bevorzugen, sind Spanien und vor allem Italien Länder, in denen die Ölmalereien vorherrschen. Selbst in entlegenen

R. M. E.: US-amerikanisches Zweiwegebild (1952)
Der Künstler, der mit dem Akronym „R. M. E.“ signierte, schon einmal 1939 eine humorige Illustration zum Thema Neues Jerusalem präsentiert; 1952 legt er nach. Diesmal erschien sein Beitrag in „Principles of life from the word of God“ („Lebensprinzipien nach

Konstandinos und Athanasios: Fresken aus dem Athoskloster Xenofontos (1637)
Unmittelbar neben dem Kloster Dochiariou mit seinem Freskenzyklus zu der Johannesoffenbarung liegt das weniger bekannte Kloster Xenofontos im Nordwesten der Halbinsel Chalkidiki in Griechenland. Auch dieses Kloster hat ein beachtliches Alter aufzuweisen, es wurde gegen Ende des 9. Jahrhundert erbaut.

Fresko aus dem Athos-Kloster Dionysiou (1537-1547)
Das Kloster Dionysiou (Berg Athos, Griechenland) wurde gegen Ende des 14. Jahrhunderts gegründet. Das hiesige Vestibül des Refektoriums (trápesa) mit den Fresken zur Apokalypse wurde zwischen 1537 und 1547 erbaut und ausgestaltet, möglicherweise von den gleichen Künstlern, die zuvor im

Rheinischer Meister: Entwurfszeichnung (Ende 15. Jh.)
Entwurfsskizzen und Entwurfszeichnungen werden dann zu Originalen, wenn das Objekt, auf das sich der Entwurf bezieht, nicht mehr vorhanden ist oder nie entstanden ist. Beides ist möglich bei einer Skizze, die einem rheinischen Meister zugeordnet wird. Schon der Begriff ist
Über mich
Dr. Claus Bernet
Um etwa 1990 begann ich, mich mit dem Thema Jerusalem zu beschäftigen. Die Stadt habe ich mehrfach bereist und Bücher zu diesem Thema verfasst; erwähnen sollte man vielleicht die Reihe „Meisterwerke des Himmlischen Jerusalem“, den Band „Perlen des Neuen Jerusalem“ und meine Dissertation „Gebaute Apokalypse“. Zahlreiche Aufsätze erschienen immer wieder in Fachzeitschriften (Das Münster, Textilkunst International, Zeitschrift für Sepulkralkultur, u.v. a.). Mit meiner wissenschaftlichen Dokumentation von Jerusalems-Kunstwerken konnten bereits Ausstellungen und Museumskataloge unterstützt sowie Gemeinden bei der Anschaffung von geeigneten Kunstwerken beraten werden. Regelmäßig gebe ich auch Bildvorträge zu diesem Thema. Grundlage der Publikationen und der Bildvorträge sind meine fotografische Sammlung von inzwischen 6.000 Aufnahmen von Glasfenstern, Fresken, Mosaiken und anderen Kunstwerken.



