LETZTER BEITRAG

Glasmalerei aus der Kathedrale von Sens (1205-1215)

Die römisch-katholische Kathedrale von Sens in Burgund ist einer der ersten sakralen Großbauten der Gotik, was nicht nur für die Fassade, sondern auch die Glasmalereien im inneren gilt. Der gesamte Raum ist mit hochwertigen Malereien

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Museum im Schloss Elisabethenburg, Meiningen: Weltgericht-Malerei aus Thüringen (um 1496)

Das Schlossmuseum zu Meinigen besitzt eine eigene Mittelalterabteilung mit vor allem Skulpturen und Malereien aus dem fränkisch-thüringischen Raum. Darunter befindet sich auch ein Weltgericht der Zeit um 1496 (Inventarnummer VI 286). Die Figurenkomposition ist sehr eng an den kurz zuvor entstandenen Weltgerichtsaltar des Meisters von Sankt Severin orientiert (Köln, Wallraf-Richartz-Museum),

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Kaspar Meglinger (1595 bis nach 1667): Deckenmalerei der Kapelle Unserer Lieben Frau von Hergiswald (1654)

1654 schuf der Luzerner Maler Kaspar Meglinger (1595 bis nach 1667) die imposanten Deckenbilder der Kirche Unserer Lieben Frau von Hergiswald (Schweiz). Grundlage der Ausführung waren die Symbole der Lauretanischen Litanei, die seit dem späten Mittelalter rasant an Beliebtheit gewonnen hatten. Überwiegend waren es Glasfenster, steinerne Reliefs und Malereien, die

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Stundenbuch-Kalender aus MS Rothschild 2529 (1400-1430)

Die Handschrift MS Rothschild 2529 (Französische Nationalbibliothek in Paris) ist bekannt als „Bréviaire de Martin d’Aragon“ und stammt aus einem Zisterzienserkloster Kataloniens. Sie entstand dort zwischen etwa 1400 und 1430. Martin I. (1356-1410), genannt „el Humano“, war von 1395 bis 1410 König von Aragón, ab dem Jahr 1409 auch von

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Stundenbuch-Kalender aus MS Latin 919 (1409)

Das „Grandes heures de Jean de Berry“, auch als „Horae ad usum parisiensem“ bezeichnet, gehört zu den späten Arbeiten, die Der Herzog von Berry (1340-1416) in Paris in Auftrag gab. Es ist auf das Jahr 1409 datiert und befindet sich in der Französischen Nationalbibliothek, dort unter der Signatur MS Latin

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Matteo da Milano (um 1440 – um 1520): Brevier des Ercole I. d’Este (1504)

Vor allem im späten 15. Jahrhundert entstand eine Darstellungsweise des Himmlischen Jerusalem, bei der eine gerundete Stadtmauer sich meist vollständig, oder doch annähernd komplett von links nach rechts zieht. Dadurch wird ein kleinerer Himmelsbereich oben von dem größeren irdischen Bereich unten abgetrennt. Vor allem bei Ausgaben von De Civitate Dei

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Jerusalems-Radleuchter aus der Walburgiskerk Zutphen (1395)

Der wichtigste Jerusalems-Radleuchter der Niederlande hängt in der Walburgiskerk von Zutphen (Provinz Gelderland, Niederlande); er inspirierte später Joseph Cuypers zu seinem Leuchter in der Urbanuskerk in Nes aan de Amstel. Weltweit ist der Leuchter aus der Walburgiskerk der Viertälteste, der sich aus dem Mittelalter erhalten hat. Datiert wird er in

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Georg K. Rohde (1874-1959): Jesus-Christus-Kirche in Bad Rothenfelde (1928)

Georg Karl Ernst Rohde (1874-1959) war ein norddeutscher Glasmaler, der seit 1906 in Bremen eine Werkstatt führte. Zuvor hatte er eine Lehre als Maler gemacht, dann die Kunstgewerbeschule in Oldenburg besucht, schließlich eine Gesellenzeit bei dem Kirchenmaler Lauterbach in Hannover verbrachte. Die Glasmalerei mit den notwendigen technischen Fertigkeiten brachte er sich

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Marc de Klijn (geb. 1939): Gemälde in der Kirche „Open Hof“ in Kampen (1994)

Die protestantische Kirche „Open Hof“ in Kampen (Provinz Overijssel, Niederlande) ist tatsächlich rund um die Uhr geöffnet. Nächtliche Gäste müssen allerdings kurz warten, bevor sie eingelassen werden. Eine weitere Besonderheit dieser Kirche ist, dass hier eine Flüchtlingsfamilie Kirchenasyl gefunden hat, die über Monate nicht die Räumlichkeiten verlassen haben, um nicht

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2027 Richard Süßmuth (1900-1974): Ehemalige Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Helsa (1951)

In Helsa, einer kleinen nordhessischen Landgemeinde bei Kassel, errichteten die dortigen Katholiken mit Engagement und in Eigenbeteiligung nach dem Zweiten Weltkrieg eine keine Kirche. Ihr offizieller Name: St. Mariä Himmelfahrt, umgangssprachlich meist Marienkirche genannt. Der einfache und schlicht gehaltene Bau wurde Ende 1951 fertiggestellt und 1952 feierlich eingeweiht. Trotz geringer

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Alois Plum (1935-2024): Fensterbahn aus der Kirche „St. Jakobus und Bruder Konrad“ in Frankfurt-Harheim (1986)

In der römisch-katholische Pfarrgemeinde mit dem Namen St. Jakobus und Bruder Konrad in Harheim, einem nördlichen Stadtteil von Frankfurt am Main, wurden im Jahr 1986 sechs neue Buntglasfenster eingebaut. Das geschah in Kooperation mit der Glasmanufaktur Wilhelm Derix in Taunusstein, einem der weltweit führenden Betriebe auf dem Gebiet der Glaskunst.

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Ikonentyp „Brennender Dornbusch“ (ab 16. Jh.)

Es gibt eine spezielle Gruppe von Ikonen, bei der zwei Rauten einen achtstrahligen Stern bilden. In der zentralen Raute sind drei Personen zu finden: Eine übergroße Marienfigur, Christus als Kind von ihren Händen getragen, und nochmals Christus als Weltenherrscher auf

Über mich

Dr. Claus Bernet

Um etwa 1990 begann ich, mich mit dem Thema Jerusalem zu beschäftigen. Die Stadt habe ich mehrfach bereist und Bücher zu diesem Thema verfasst; erwähnen sollte man vielleicht die Reihe „Meisterwerke des Himmlischen Jerusalem“, den Band „Perlen des Neuen Jerusalem“ und meine Dissertation „Gebaute Apokalypse“. Zahlreiche Aufsätze erschienen immer wieder in Fachzeitschriften (Das Münster, Textilkunst International, Zeitschrift für Sepulkralkultur, u.v. a.). Mit meiner wissenschaftlichen Dokumentation von Jerusalems-Kunstwerken konnten bereits Ausstellungen und Museumskataloge unterstützt sowie Gemeinden bei der Anschaffung von geeigneten Kunstwerken beraten werden. Regelmäßig gebe ich auch Bildvorträge zu diesem Thema. Grundlage der Publikationen und der Bildvorträge sind meine fotografische Sammlung von inzwischen 6.000 Aufnahmen von Glasfenstern, Fresken, Mosaiken und anderen Kunstwerken.

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