LETZTER BEITRAG
J. Schmidt: Deckenmalerei der Marienkapelle Waibstadt (1884)
Waibstadt ist eine Kleinststadt mit gerade einmal 5000 Einwohnern im Rhein-Neckar-Kreis. Der Ort hat mit einer Kapelle ein bedeutendes Marienheiligtum, das bis in das 15. Jahrhundert zurückreicht. Das Kreuzrippengewölbe wurde 1884 nach Plänen des Architekten

Weltgerichtsikone aus Zentralrussland (um 1910)
Diese Weltgerichtsikone entstand im sogenannten „goldenen Ring“ vor den Toren Moskaus. Dieser „goldene Ring“ ist kein Ring von Autobahnen um Moskau, sondern eine lose Ansammlung von historischen Städten und orthodoxen Klöstern nordöstlich von Moskau, wie Susdal, Uglitsch, Rostow Weliki, Sergijew

Russische Ikone (18. Jh.)
Diese Temperamalerei entstand im monastischen Umkreis in Russland und stand im Jahr 2010 in Italien zum Verkauf an. Sie präsentiert das Himmlische Jerusalem in einzigartige Weise, weder zuvor noch danach ist es ähnlich dargestellt worden. Dabei ist es besonders bedauerlich,

Holzschnitzerei mit Weltgerichtsdarstellung (18. Jh.)
Bei diesem Kunstwerk handelt es sich um eine polychrome Malerei aus der Sammlung Tsakayev an dem Museum der Moskauer russisch-orthodoxen Theologischen Akademie, St. Sergius Lavra. Es handelt sich um eine Holzschnitzerei, mit polychromer Bemalung auf Gips. Von der 106 x

Russische Weltgerichtsikonen der Tretjakow-Galerie in Moskau (16. und 17. Jh.)
Diese russische Weltgerichtsikone entstand im Umkreis der orthodoxen Kirche im 16. Jahrhundert. Einst war sie Teil der Sammlung E. E. Jegorow, heute ist sie im Besitz der Tretjakow-Galerie in Moskau. Wie die meisten dieser Werke ist sie aus Tempera gearbeitet.

Russische Weltgerichtsikone (um 1820)
Diese Ikone aus Zentralrussland hat das Weltgericht zum Thema, mit einem klassischen Aufbau, der für die Ostkirche typisch ist und sich als Kanon über Jahrhunderte herausgebildet hat: Der gesamte untere Abschluss zeigt Höllendarstellungen, Monster und eine gewaltige Schlange, die sich

Ikonen des Johannes Klimakos, auch „Leiter der Tugend“ genannt (16. Jh. bis heute)
Johannes Klimakos (vor 579 – um 649) war ein griechischer monastischer Schriftsteller und Theologe. Sein Hauptwerk ist „Klimax tu paradeísu“ („Treppe zum Paradies“) in Anlehnung an Jakobs Traum von der Himmelsleiter (Genesis Kap. 28, Vers 10-19). Johannes schildert darin den
Über mich
Dr. Claus Bernet
Um etwa 1990 begann ich, mich mit dem Thema Jerusalem zu beschäftigen. Die Stadt habe ich mehrfach bereist und Bücher zu diesem Thema verfasst; erwähnen sollte man vielleicht die Reihe „Meisterwerke des Himmlischen Jerusalem“, den Band „Perlen des Neuen Jerusalem“ und meine Dissertation „Gebaute Apokalypse“. Zahlreiche Aufsätze erschienen immer wieder in Fachzeitschriften (Das Münster, Textilkunst International, Zeitschrift für Sepulkralkultur, u.v. a.). Mit meiner wissenschaftlichen Dokumentation von Jerusalems-Kunstwerken konnten bereits Ausstellungen und Museumskataloge unterstützt sowie Gemeinden bei der Anschaffung von geeigneten Kunstwerken beraten werden. Regelmäßig gebe ich auch Bildvorträge zu diesem Thema. Grundlage der Publikationen und der Bildvorträge sind meine fotografische Sammlung von inzwischen 6.000 Aufnahmen von Glasfenstern, Fresken, Mosaiken und anderen Kunstwerken.






