Über mich

Dr. Claus Bernet

Um etwa 1990 begann ich, mich mit dem Thema Jerusalem zu beschäftigen. Die Stadt habe ich mehrfach bereist und Bücher zu diesem Thema verfasst; erwähnen sollte man vielleicht die Reihe „Meisterwerke des Himmlischen Jerusalem“, den Band „Perlen des Neuen Jerusalem“ und meine Dissertation „Gebaute Apokalypse“. Zahlreiche Aufsätze erschienen immer wieder in Fachzeitschriften (Das Münster, Textilkunst International, Zeitschrift für Sepulkralkultur, u.v. a.). Mit meiner wissenschaftlichen Dokumentation von Jerusalems-Kunstwerken konnten bereits Ausstellungen und Museumskataloge unterstützt sowie Gemeinden bei der Anschaffung von geeigneten Kunstwerken beraten werden. Regelmäßig gebe ich auch Bildvorträge zu diesem Thema. Grundlage der Publikationen und der Bildvorträge sind meine fotografische Sammlung von inzwischen 6.000 Aufnahmen von Glasfenstern, Fresken, Mosaiken und anderen Kunstwerken.

LETZTER BEITRAG

Die Dürerapokalypse mit Himmelspforte (1498)

Die später weltbekannte Serie „Apocalipsis cum figuris“ entstand in den Jahren von 1496 bis 1498. Albrecht Dürer war gerade einmal 25 Jahre alt. 1498 erschienen in Nürnberg zwei Ausgaben der Apokalypse mit den von Dürer gefertigten Bildern, eine in deutscher

Else Bircks (1905-1995): Kirchenfenster aus Christkönig in Borken (1965)

In den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts war die kleine römisch-katholische Notkirche Christkönig in Borken (Hessen, Schwalm-Eder-Kreis) aus dem Jahre 1932 für die auf 2.400 Gemeindemitglieder angewachsene Gemeinde nicht mehr ausreichend, da zahlreiche Flüchtlinge aus Schlesien und Pommern hier eine

Juan Sánchez Cotán (1560-1627): Himmelspforten (1618 und um 1620)

Juan Sánchez Cotán (1560-1627) war ein spanischer Maler des Barock, der in seiner Heimat für malerische Stillleben eine gewisse Bekanntheit erlangte. Nach einem religiösen Bekehrungserlebnis wurde er 1612 katholischer Mönch und malte fortan ausschließlich sakrale Themen, so 1618 eine Maria

Elmar Hillebrand u.a.: Synagogendenkmal in Hildesheim (1988)

In Hildesheim steht weltweit das wohl einzige Holocaustdenkmal, das das Himmlische Jerusalem thematisiert. Das Denkmal besteht aus einem steinernen Kubus, an dessen vier Schauseiten mehrere Bronzeplatten angebracht sind. Über dem Kubus schwebt oben die Gottesstadt. Sie wird von vier Löwen

Relief aus Sankt Andreas in Braunschweig (um 1480)

Diese Skulptur zeigt eine Gerichtsszene in der üblichen Dreiteilung, wie sie im 15. Jahrhundert oft vorzufinden ist, sei es in Bibelausgaben, auf Altargemälden, oder, wie hier, als Steinrelief: in der Mitte befindet sich der thronende Christus auf einer Weltkugel, von

Ölgemälde der Dreifaltigkeitskirche in Görlitz (1482)

Ein spätmittelalterliches Ölgemälde mit einer Darstellung des Weltgerichts befindet sich in der Dreifaltigkeitskirche in der Altstadt von Görlitz. Es wird auf die Zeit um 1482 datiert und war damals das Modernste, was dieses Genre am Ausgang des 15. Jahrhunderts zu