LETZTER BEITRAG
Fresken aus Saint Martin in Nohant-Vic (Mitte 12. Jh.)
Dem Priester J. B. Périgaud verdanken wir die Entdeckung romanischer Fresken in dem Ort Vic und auch ihre frühe Erforschung. Périgaud kommt auch das Verdienst zu, dem Bau, der zu seiner Zeit als Scheune landwirtschaftlich

Mike Moore: Pilgrim’s Progress, Ausgabe 1987
Auch eine israelische Ausgabe von Pilgrim’s Progress in hebräischer Sprache gibt es, die mit neuen Illustrationen versehen wurde. Sie wurde im Jahr 1987 von Liora Craddick in Rishon Letsion bei dem Verlag HaGefen herausgebracht, mit Illustrationen von Mike D. Moore. Dieser hatte als Illustrator zunächst für den Verlag G K

Peter Clare (geb. 1935): Gemälde „Das Himmlische Jerusalem“ (1986)
Der Maler und Schriftsteller Peter Clare aus Shropshire wurde 1935 in London geboren. Er wuchs als Quäker auf und konvertierte 1958 zum Katholizismus. Die meisten seiner figürlichen Arbeiten zeichnen sich durch Verständlichkeit und eine farbenfrohe Grundhaltung aus, was ihm Popularität über konfessionelle Grenzen hinweg sicherte. „The Heavenly Jerusalem“ ist das

Michael W. Carroll (geb. 1955): „Visions of the Revelation“ (1986)
Das Werk in Acryl „Jerusalem the Bride“ stammt von Michael W. Carroll (geb. 1955) aus dem Jahre 1986. Carroll, Mitbegründer der International Association for the Astronomical Arts, arbeitete viele Jahre als astronomischer Zeichner, u. a. auch für die NASA. Als Illustrator hat er zahlreiche Bücher und Broschüren mit gestaltet, beispielsweise

Noel Lawrence: Illustrationen von „The Family International“ (1985)
Noel Lawrence aus Großbritannien gestaltete 1985 diese erste Zeichnung „God’s heavenly city on earth“ („Gottes himmlische Stadt auf der Erde“). Sie wurde Plakat der amerikanischen Missionsgesellschaft und Lebensgemeinschaft „The Family International“ in den USA vertrieben und vor allem dadurch bekannt. Es ist eine der ersten „offizielle“ Darstellungen einer religiösen Gesellschaft,

Maria G. Dillmann (geb. 1921): „Das neue Jerusalem“ (1985)
Maria Gabriele Dillmann (geb. 1921) hatte Sozialpädagogik und Theologie studiert, anschließend arbeitete sie als Religionslehrerin in Süddeutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg kümmerte sie sich um Vertriebene, später auch um Strafgefangene. Nebenbei studierte sie in Freiburg (Breisgau) Medizin und schloss 1970 mit einer Promotion ab. Selbst während dieses anspruchsvollen Studiums fand

Ulrich Leive (geb. 1957): Leive-Bibel (1984)
Ulrich Leive wurde 1957 in Osnabrück geboren. Er studierte zunächst Jura, wandte sich jedoch der Malerei zu und ist seit 1984 als freischaffender Künstler tätig.Seine Gouache „Das neue Jerusalem“ entstand im Jahr 1984, als Leive einen Zyklus mit etwa 750 Motiven zur Bibel anfertigte, die, nach Aussage des Künstlers, nicht

Pat Marvenko Smith (geb. 1947): Illustrationen (1983 um)
Pat Marvenko Smith (geb. 1947) ist seit 25 Jahren als Illustratorin und Designerin erfolgreich. Vorzugsweise hat sie in den USA und Kanada gearbeitet. Seit ihrer Bekehrung zum christlichen Glauben 1980 widmete sie sich vornehmlich christlich-biblischen Themen. Das Buch der Johannesoffenbarung vom Beginn bis zum Ende zu illustrieren war eine der

Bert Bouman (1921-1979): Kinderbibel (1976)
Im Jahr 1976 erschien „Woord voor Woord“ „Wort für Wort“ im Verlag Zomer&Keuning – eine üppig bebilderte Kinderbibel von Karel Eykman (1936-2022) mit Farbillustrationen von Bert Bouman, die kurz zuvor schon in einer in den Niederlanden erfolgreichen Kindersendung Verwendung fanden. Boumans kindgerechten Abbildungen zeichnen sich durch liebevolle Details, angenehme Farbkomposition

Betty Najman (1951-2013): Ölmalerei „Himmlisches Jerusalem“ (1984)
Diese Malerei besticht zunächst durch ihre schwungvollen Formen und lebensbejahenden, fröhlich wirkende Farben. So schmiegen sich blaue, gelbe und auch grüne Wogen oder auch Schleier um eine Ansammlung von goldgelben Häusern, die nach unten in eine Mauer aus Steinblöcken übergehen. Diese Mauer wird zur Klagemauer, die Stadt durch den Felsendom

Benediktinerin aus der der Turvey Abtei in Bredfordshire: Lux Christi (1982)
Immer wieder gibt es Bildersammlungen, die den allgemeinen künstlerischen Geschmack heben sollen und zeitgemäße Entwurfsangebote an das vielleicht nicht so künstlerisch talentierte oder interessierte Publikum machen. Vor allem Pastoren und Gemeindemitarbeiter sollten sich an solchen Sammlungen für Gemeindebriefe, Internetseiten, Grußkarten u.ä. orientieren. Es gibt zahlreiche solcher Sammlungen, doch nicht in

Delwin Oliver „Del“ Parson (geb. 1948): Gemälde „Stadt Zion“ (1982)
Bei Illustrationen aus dem Umkreis kleinerer Glaubensgemeinschaften ist es mitunter schwierig, die Künstler der betreffenden Illustrationen ausfindig zu machen. Einerseits gab es, anders als bei Auktionskatalogen oder Buchcovern, keine Tradition der Namensnennung, und dann haben die Redaktionen der Zeitschriften und Verlage oftmals nicht das geschulte Personal, etwas Recherche zu einem

Charlotte Heckl-Böhm (geb. 1928): Mischtechnik „Neues Jerusalem“ (1982)
Kunstwerke, auf denen die Stadt des neuen Jerusalem tendenziell abstrakt wiedergegeben wird, kommen oft bei der Darstellung der Häuser zu rechteckigen Blöcken, die Bauklötzchen ähnlich sehen. Die Perlen der Tore werden dann zu einem runden Element, womit die Vielgestaltigkeit letztlich auf die zwei geometrischen Grundformen Kreis und Rechteck runtergebrochen werden.

Alfredo di Prinzio (1939): Freimaurer-Phantasie (1980)
Dieses Kunstwerk strahlt Dynamik, Kraft und Energie aus. Durch den gelbroten Lichtstrahl über dem Kubus wird vor allem die Vertikale betont: Hier geht es um das Streben nach höheren Dingen, um die Gleichwerdung des Menschen mit Engeln. Von den Engeln sind vier an den jeweiligen oberen Ecken des Kubus zu

Louise Jeter Walker (1913-1998): „Das Neue Jerusalem und die Hölle“ (um 1980)
Zu Beginn der 1980er Jahre wurde die Serie „The Great Questions of Life“ („Die großen Fragen des Lebens“) von Louise Jeter Walker (1913-1998) herausgebracht. Walker, eine gebürtige Missionarin, wirkte vor allem als Pastorin einer Pfingstkirche in Peru und missionierte von dort aus vor allem in Peru und später in Kuba.

Barbara Ollesch (1918-2004): Dachfenster des evangelischen Gemeindehauses in Kaiserswerth (um 1975)
In Gebäuden außerhalb von Kirchen findet man selten einmal ein Himmlisches Jerusalem aus Glas; eine Ausnahme ist das evangelische Gemeindehaus und Büro in Kaiserswerth, ein im Grünen gelegener Stadtteil von Düsseldorf. Als 1976 das Gebäude durch den Architekten Konrad Beckmann fertiggestellt und eingeweiht wurde, war im ersten Stock ein größerer

Karapet Malkhas: Bucheinband aus Armenien (1698)
Viele mittelalterliche und frühneuzeitliche Bibelausgaben besaßen prachtvolle Einbände, nicht selten aus Gold und Silber profiliert und mit farbigen Edelsteinen verziert. Bereits diese Materialwahl regte dazu an, das Himmlische Jerusalem bildlich mit einzubeziehen. Nur wenige dieser Originaleinbände haben sich erhalten: -In

MS Nouvelle Acquisition 3093: „Les Très Riches Heures du Duc de Berry“ (1380-1412)
Das Bild zeigt eine Miniaturmalerei aus dem späten 14. oder frühen 15. Jahrhundert, die fälschlich als „Der Garten Eden“ oder „Das Paradies“ bekannt ist. Es wurde von den niederländischen Miniaturmalern, den Gebrüdern Limburg (Paul, Jean und Herman) sowie weiteren Meistern

Orthodoxes Weltgericht aus Detroit (1925)
Diese Ölmalerei ist eines der wenigen Weltgerichte des 20. Jahrhunderts. Es zeigt in der Mitte die Auferstehung der Toten. Diese werden zum Teil von Teufeln nach unten gerissen, wo Menschen in unterirdischen Höllenfeuern brennen. Anderen Menschen gelingt es, zum Teil

Andreas Walsperger: Pal. Lat. 1362: Weltkarte (1448)
Es gibt gute Gründe, diese Stadtdarstellung als Himmlisches Jerusalem anzusehen. Das sind an erster Stelle die drei gewaltigen Rundbogentore an der Frontseite zum Betrachter hin. An den Seiten erheben sich in den Ecken runde Türme. Es sind insgesamt vier Türme,

Weltgericht aus dem „Roten Hamburger Stadtbuch“ (1306)
Mehr als 700 Jahre alt ist das sogenannte „Rote Hamburger Stadtbuch“, welches von 1301 bis 1306 geführt wurde. Es beinhaltet stadtrechtliche Angelegenheiten, vor allem Gesetze der Stadtregierung aus dem 13. Jahrhundert, die hier niederdeutscher Sprache zusammengefasst wurden. Es gilt als

Spanischer Georgs-Retabel (17. Jh.)
Diese frühneuzeitliche Ölmalerei ist ein Teil eines einst größeren Retabels aus einem römisch-katholischen Kloster der Gegend um Valencia. Ein Maler oder die näheren Hintergründe der Entstehung sind nicht bekannt, auch die Echtheit ist nicht verbürgt. Die Tafel hat eine klare
Über mich
Dr. Claus Bernet
Um etwa 1990 begann ich, mich mit dem Thema Jerusalem zu beschäftigen. Die Stadt habe ich mehrfach bereist und Bücher zu diesem Thema verfasst; erwähnen sollte man vielleicht die Reihe „Meisterwerke des Himmlischen Jerusalem“, den Band „Perlen des Neuen Jerusalem“ und meine Dissertation „Gebaute Apokalypse“. Zahlreiche Aufsätze erschienen immer wieder in Fachzeitschriften (Das Münster, Textilkunst International, Zeitschrift für Sepulkralkultur, u.v. a.). Mit meiner wissenschaftlichen Dokumentation von Jerusalems-Kunstwerken konnten bereits Ausstellungen und Museumskataloge unterstützt sowie Gemeinden bei der Anschaffung von geeigneten Kunstwerken beraten werden. Regelmäßig gebe ich auch Bildvorträge zu diesem Thema. Grundlage der Publikationen und der Bildvorträge sind meine fotografische Sammlung von inzwischen 6.000 Aufnahmen von Glasfenstern, Fresken, Mosaiken und anderen Kunstwerken.






