LETZTER BEITRAG

Meriam Matthews: Rendering „Das neue Jerusalem“ (um 1992)

Eines der frühen Renderings zum Thema Neues Jerusalem entstand um 1992. Damals waren Renderings eine neue künstlerische Ausdrucksmöglichkeit, die bereits Elemente der Künstlichen Intelligenz vorweg nahmen. Immer mehr wurden Menschen ohne künstlerische Ausbildung oder ohne Talent in die Lage versetzt, am PC digitale Meisterwerke entstehen zu lassen. Manche sehen darin

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Amanda Crossland: Zeichnung „Neues Jerusalem“ (um 2000)

Die Filzstift-Farbzeichnung „New Jerusalem“ war eine Auftragsarbeit von Amanda Crossland für das Internetportal der internationalen Organisation „Bibleview“ mit Sitz in Christchurch, New Zealand. Irgendetwas Konkretes konnte ich über die Verfasserin dieser Zeichnung nicht herausfinden, die Mitarbeiter wechseln oft und inzwischen liegt die Bilderstellung schon fast eine Generation zurück. Aufgrund der

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Laverna Pattersons (geb. 1955): Grafik „Neues Jerusalem“ (2000)

Das Kunstwerk zählt zu den frühen digitalen Arbeiten zum Thema Himmlisches Jerusalem. Es basiert auf dem Gif-Format und wurde mit Paint-Brush erstellt. Laverna Patterson (geb. 1955) hat es im Jahr 2000 kreiert, für die US-amerikanische Missionsgesellschaft „Teaching Hearts“, die mit Adventisten in Verbindung steht. Die Mauern der quadratischen Stadt sind

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Zahi Issa (geb. 1962): Gemälde „Das neue Jerusalem“ (1991)

Zahi Issa (geb. 1962) stammt aus dem syrischen Aleppo und gehört der römisch-katholischen Kirche an. Die Malkunst erlernte er bereits im Atelier seines Vaters Jak Issa. Seit 1975 nimmt er regelmäßig an Ausstellungen teil, und 1981 erfolgte in Damaskus seine erste Einzelausstellung mit Beiträgen im Fantasystil, aber meist in Anlehnung

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Alain Desrochers (geb. 1970): Gemälde „Neues Jerusalem“ (1988)

„AmbientSpace“, so sein Pseudonym, malte im Jahr 1988 „New Jerusalem“ in Acryl als gewaltigen Lichtdom, damals zusammen entstanden mit den Werken „Nasa Fantasy“ und „Rapture“. Hinter dem Pseudonym arbeitet der kanadische Künstler Alain Desrochers (geb. 1970) aus Sherbrooke in Quebec. Dort ist er Professor am Lehrstuhl für Aluminium-Design. „New Jerusalem“

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Mike Moore: Pilgrim’s Progress, Ausgabe 1987

Auch eine israelische Ausgabe von Pilgrim’s Progress in hebräischer Sprache gibt es, die mit neuen Illustrationen versehen wurde. Sie wurde im Jahr 1987 von Liora Craddick in Rishon Letsion bei dem Verlag HaGefen herausgebracht, mit Illustrationen von Mike D. Moore. Dieser hatte als Illustrator zunächst für den Verlag G K

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Peter Clare (geb. 1935): Gemälde „Das Himmlische Jerusalem“ (1986)

Der Maler und Schriftsteller Peter Clare aus Shropshire wurde 1935 in London geboren. Er wuchs als Quäker auf und konvertierte 1958 zum Katholizismus. Die meisten seiner figürlichen Arbeiten zeichnen sich durch Verständlichkeit und eine farbenfrohe Grundhaltung aus, was ihm Popularität über konfessionelle Grenzen hinweg sicherte. „The Heavenly Jerusalem“ ist das

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Michael W. Carroll (geb. 1955): „Visions of the Revelation“ (1986)

Das Werk in Acryl „Jerusalem the Bride“ stammt von Michael W. Carroll (geb. 1955) aus dem Jahre 1986. Carroll, Mitbegründer der International Association for the Astronomical Arts, arbeitete viele Jahre als astronomischer Zeichner, u. a. auch für die NASA. Als Illustrator hat er zahlreiche Bücher und Broschüren mit gestaltet, beispielsweise

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Noel Lawrence: Illustrationen von „The Family International“ (1985)

Noel Lawrence aus Großbritannien gestaltete 1985 diese erste Zeichnung „God’s heavenly city on earth“ („Gottes himmlische Stadt auf der Erde“). Sie wurde Plakat der amerikanischen Missionsgesellschaft und Lebensgemeinschaft „The Family International“ in den USA vertrieben und vor allem dadurch bekannt. Es ist eine der ersten „offizielle“ Darstellungen einer religiösen Gesellschaft,

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Maria G. Dillmann (geb. 1921): „Das neue Jerusalem“ (1985)

Maria Gabriele Dillmann (geb. 1921) hatte Sozialpädagogik und Theologie studiert, anschließend arbeitete sie als Religionslehrerin in Süddeutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg kümmerte sie sich um Vertriebene, später auch um Strafgefangene. Nebenbei studierte sie in Freiburg (Breisgau) Medizin und schloss 1970 mit einer Promotion ab. Selbst während dieses anspruchsvollen Studiums fand

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Ulrich Leive (geb. 1957): Leive-Bibel (1984)

Ulrich Leive wurde 1957 in Osnabrück geboren. Er studierte zunächst Jura, wandte sich jedoch der Malerei zu und ist seit 1984 als freischaffender Künstler tätig.Seine Gouache „Das neue Jerusalem“ entstand im Jahr 1984, als Leive einen Zyklus mit etwa 750 Motiven zur Bibel anfertigte, die, nach Aussage des Künstlers, nicht

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Pat Marvenko Smith (geb. 1947): Illustrationen (1983 um)

Pat Marvenko Smith (geb. 1947) ist seit 25 Jahren als Illustratorin und Designerin erfolgreich. Vorzugsweise hat sie in den USA und Kanada gearbeitet. Seit ihrer Bekehrung zum christlichen Glauben 1980 widmete sie sich vornehmlich christlich-biblischen Themen. Das Buch der Johannesoffenbarung vom Beginn bis zum Ende zu illustrieren war eine der

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Moskauer Apokalypsemanuskript der Altgläubigen (um 1880)

Auktionen russischer Ikonen und Handschriften sind seit 1989 für die Erforschung dieser Kunstgegenstände eine wahre Fundgrube. Wissenschaftlich werden sie kaum herangezogen, da die Werke nur kurz im Internet erscheinen, um dann erneut in die Anonymität eines privaten Sammlers zu verschwinden

Margret Savelsberg: Postkarte „Glückliches Neujahr“ (um 1935)

Margret Savelsberg hat in den 1930er Jahren zahlreiche Kinderbücher illustriert, die überwiegend in Wuppertal-Elberfeld erschienen sind, damals ein Zentrum pietistisch geprägter Verlage. Ihre Bilderbücher haben einen eigenen, unverkennbaren Stil: weiche Formen, Pastelltöne, detailreiche Ausgestaltung. Besonders hervorzuheben sind ihre Illustrationen für

Matthias Gerung (1500-1570): Holzschnitt „Tod und Erlösung“ (um 1558)

Es handelt sich bei dieser Arbeit um einen Holzschnitt ohne eigene Beschriftung, er hat wahlweise den Titel „Tod und Erlösung“ oder „Der Sensenmann“ bekommen. Anhand des Monogramms (ein ineinander geschobenes „M“ und „G“ auf dem Wolkenband) ist die Arbeit eindeutig

Monvaerni: Emaille-Plakette aus Limoges (um 1500)

Bei der Tafel (12 x 15 Zentimeter) handelt es den mittleren Teil eines Triptychon, dessen Seitenfügel verloren gingen oder nie angefertigt wurden. Die Arbeit aus lackiertem Emaille und gebranntem Kupfer stammt aus dem Atelier von Monvaerni. Über diesen wissen wir

Über mich

Dr. Claus Bernet

Um etwa 1990 begann ich, mich mit dem Thema Jerusalem zu beschäftigen. Die Stadt habe ich mehrfach bereist und Bücher zu diesem Thema verfasst; erwähnen sollte man vielleicht die Reihe „Meisterwerke des Himmlischen Jerusalem“, den Band „Perlen des Neuen Jerusalem“ und meine Dissertation „Gebaute Apokalypse“. Zahlreiche Aufsätze erschienen immer wieder in Fachzeitschriften (Das Münster, Textilkunst International, Zeitschrift für Sepulkralkultur, u.v. a.). Mit meiner wissenschaftlichen Dokumentation von Jerusalems-Kunstwerken konnten bereits Ausstellungen und Museumskataloge unterstützt sowie Gemeinden bei der Anschaffung von geeigneten Kunstwerken beraten werden. Regelmäßig gebe ich auch Bildvorträge zu diesem Thema. Grundlage der Publikationen und der Bildvorträge sind meine fotografische Sammlung von inzwischen 6.000 Aufnahmen von Glasfenstern, Fresken, Mosaiken und anderen Kunstwerken.

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