LETZTER BEITRAG
Agnes Mann (1907-1994): Ehemalige Hauskapelle der Hünfelder Oblaten in Mainz-Hartenberg (um 1966)
Ein nicht mehr erlebbares Kunstwerk ist die Glaswand in der ehemaligen Hauskapelle der Hünfelder Oblaten. Wenn auch das Original verloren ist, so existieren doch eine sehr genau Entwurfszeichnung, die nun in den Status eines Originals

Théodore de Bèze (1519-1605): Epigramme (1580, 1612)
Das Bild bleibt das, was es sein soll: ein Rätsel. Weder ist klar, ob das Jerusalem nach oben gezogen oder nach unten gelassen wird, warum es nur elf Tore hat, und auch die Frage, ob die Hand zu Gott oder

Jakob Böhme (1575-1624): „De Signatura Rerum“ (1682)
Jakob Böhme (1575-1624) lebte in seiner Heimatstadt Görlitz, wo er mehrmals mystische Visionen gehabt haben will. Sein Erstlingswerk „Die Beschreibung der drei Prinzipien göttlichen Wesens“ erschien 1619, und bald war Böhme als „Teutonicus Philosophus“ bekannt, geriet aber als pantheistischer Theosoph

Holzschnitte „Libre de les dones“ aus Spanien (1531, 1561 und 1589)
Am 30. Juni 1531 erschien bei dem Verleger Diaz Romano das „Libre de consells fet per lo magnifich mestre Iaume Roig“, auch als „Libre de les dones“ bezeichnet. Es handelt sich um ein in der Frühen Neuzeit beliebtes Erbauungsbuch im

Carlo Lambardi (1559-1620), Giovanni Battista Ricci (1537-1627): San Marcello al Corso in Rom (1605)
Zwischen 1592 und 1605 wurde die römisch-katholische Kirche San Marcello al Corso in Rom mit einer imposanten Holzdecke ausgestattet. Stilistisch ist es eine Arbeit an der Grenze von der Spätrenaissance zum Frühbarock. Verantwortlich waren der Architekt und Bildhauer Carlo Lambardi

Emser-Testamente (1568 und 1587)
Zu sehen sind zwei Fassungen der berühmten Emser-Ausgabe des Neuen Testaments, zunächst oben die Ausgabe aus dem Jahr 1568; dann unten die entsprechende Illustration einschließlich des Renaissancerahmens aus der Folgeausgabe 1587, S. 806. In Köln am Rhein erschien 1568 bzw.

Stabile-Familie: Italienische Maria Immaculata-Darstellungen aus der Basilikata (um 1565, 1568)
San Francesco d’Assisi ist eine römisch-katholische Barockkirche im süditalienischen Matera, einer Stadt auf einer felsigen Landzunge in der Region Basilicata, wo es selbst schon so aussieht wie auf Patmos. Im Inneren der Kirche finden sich zahlreiche Malereien verschiedener Künstler des
Über mich
Dr. Claus Bernet
Um etwa 1990 begann ich, mich mit dem Thema Jerusalem zu beschäftigen. Die Stadt habe ich mehrfach bereist und Bücher zu diesem Thema verfasst; erwähnen sollte man vielleicht die Reihe „Meisterwerke des Himmlischen Jerusalem“, den Band „Perlen des Neuen Jerusalem“ und meine Dissertation „Gebaute Apokalypse“. Zahlreiche Aufsätze erschienen immer wieder in Fachzeitschriften (Das Münster, Textilkunst International, Zeitschrift für Sepulkralkultur, u.v. a.). Mit meiner wissenschaftlichen Dokumentation von Jerusalems-Kunstwerken konnten bereits Ausstellungen und Museumskataloge unterstützt sowie Gemeinden bei der Anschaffung von geeigneten Kunstwerken beraten werden. Regelmäßig gebe ich auch Bildvorträge zu diesem Thema. Grundlage der Publikationen und der Bildvorträge sind meine fotografische Sammlung von inzwischen 6.000 Aufnahmen von Glasfenstern, Fresken, Mosaiken und anderen Kunstwerken.






