
Weltgericht aus dem Rathaus zu Goslar (um 1470)

Wandmalerei „Weltgericht“ der Geburtskirche von Bagnot (1484)

Fresken aus Saint Martin in Nohant-Vic (Mitte 12. Jh.)
LETZTER BEITRAG
Weltgericht aus dem Rathaus zu Goslar (um 1470)
Viele besuchen Goslar (Harz), um im Rathaus die Malereien des frühneuzeitlichen Huldigungssaals zu sehen – und stehen dann vor einer verschlossenen Glastür, durch die man nur Teile der Malereien verzerrt und ohne das räumliche Erleben

Tota Pulchra aus Metztitlán (16. Jh.)
Großformatige Wanddarstellungen der Tota Pulchra haben sich selten erhalten: in Europa in Frankreich, in Lateinamerika nur gelegentlich. Sie wurden überwiegend nach Ölmalereien oder Kupferstichen kopiert. Es sind meistens monochrone Darstellungen, hier in verschiedenen Rottönen. Das hiesige Beispiel im Renaissancestil stammt

Freskenmalerei aus Abtei Saint-Aubin in Angers (1130-1154)
Saint-Aubin war eine bedeutende Klosterabtei der Benediktiner in Angers (Loire). Der Ort ist heute mit dem Apokalypse-Bildteppich aus dem 14. Jahrhundert verbunden, hat aber eine wesentlich ältere Darstellung des Neuen Jerusalem. Unter dem Abt Robert de la Tour-Landry wurden umfangreiche

„Virgen de Vallicella“ aus Santa Vera Cruz y San Felipe Neri in Puebla (17. Jh.)
Die „Virgen de Vallicella“, die „Jungfrau aus Vallicella“ ist eine großflächige Darstellung der Maria Immaculata mit zahlreichen ihrer Symbole nach der Lauretanischen Litanei aus dem Mittelalter. Der Künstler hat sie jeweils in ein eigenes Medaillon gefasst, das von einem Engel

Claes Braau (um 1636-1707): Jerusalem-Labyrinth (1667)
In den Niederlanden wurde im Jahre 1676 ein Kupferstich angefertigt, der ein funktionierendes Labyrinth zeigt. Solche Labyrinthe mit dem Himmlischen Jerusalem kennen wir bereits aus dem Mittelalter und dann wieder aus dem 17. Jahrhundert von emblematischen Kupferstichen. Überschrieben ist dieses

Severin Walter: Apsismalerei aus St. Martin in Augsburg (1964)
St. Martin ist eines der wenigen Baudenkmale in Augsburg-Oberhausen. Der römisch-katholische Sakralbau entstand dort in den 1930er Jahren für die sich erweiternde Vorstadt. Anfang der 1960er Jahre entschloss man sich zu einem Umbau. Es entstand ein farbenprächtiges Apsisbild mit Christus

Siegfried Moroder (1911-1989), Manfred Bergmeister (1927-2017): Tabernakel aus St. Josef in Nördlingen (1962)
Die römisch-katholische Kirche „St. Josef der Arbeiter“ im Wemdinger Neubauviertel von Nördlingen (Schwaben) präsentiert einen Tabernakel, der den Lebensbaum inmitten des Himmlischen Jerusalem zeigt. Man sieht seine Wurzeln, den mächtigen Stamm und weit ausgreifenden Äste. Die Früchte des Baumes sind
Über mich
Dr. Claus Bernet
Um etwa 1990 begann ich, mich mit dem Thema Jerusalem zu beschäftigen. Die Stadt habe ich mehrfach bereist und Bücher zu diesem Thema verfasst; erwähnen sollte man vielleicht die Reihe „Meisterwerke des Himmlischen Jerusalem“, den Band „Perlen des Neuen Jerusalem“ und meine Dissertation „Gebaute Apokalypse“. Zahlreiche Aufsätze erschienen immer wieder in Fachzeitschriften (Das Münster, Textilkunst International, Zeitschrift für Sepulkralkultur, u.v. a.). Mit meiner wissenschaftlichen Dokumentation von Jerusalems-Kunstwerken konnten bereits Ausstellungen und Museumskataloge unterstützt sowie Gemeinden bei der Anschaffung von geeigneten Kunstwerken beraten werden. Regelmäßig gebe ich auch Bildvorträge zu diesem Thema. Grundlage der Publikationen und der Bildvorträge sind meine fotografische Sammlung von inzwischen 6.000 Aufnahmen von Glasfenstern, Fresken, Mosaiken und anderen Kunstwerken.



