LETZTER BEITRAG
Albert Decaris (1901-1988): Grafik „La nouvelle Jérusalem“ (um 1960)
Der Franzose Albert Decaris (mit vollem Namen Albert Marius Hippolyte Decaris) lebte von 1901 bis 1988. Nachdem er die Berufsschule in Estienne und die École des Beaux-Arts in Paris besucht hatte, gewann er mit nur

Hubert Distler (1919-2004): Immanuel-Kirche in München (1966) und Auferstehungskirche von Puchheim (1985)
Der Maler und Grafiker Hubert Distler (1919-2004) hat in seinem vielfältigen Schaffen immer wieder das Himmlische Jerusalem thematisiert, etwa bei der Wandgestaltung der Stadtkirche von Bad Reichenhall 1981 oder bei der Gestaltung der Perlentore in der Michaelkirche zu Grafrath 1987.

Lithographie aus Schweden: Jerusalemspostkarte (1902)
Die Farblithographie hat den Titel: „Emigranter til det Nye Jerusalem“, zu Deutsch etwa „Emigranten mit Kurs auf das Neue Jerusalem“. Was ist darauf zu sehen? Der Zweimaster namens „Evangelismus“ ist das Hauptmotiv. Es handelt sich um ein Segelschiff, welches bereits

Grete Bardenheuer (1908-1993): Wandteppiche aus St. Walburga in Porta Westfalica (1975)
Im Jahr 1975 wurde eine andere Arbeit von Grete Bardenheuer (1908-1993) fertiggestellt, die auch das Neue Jerusalem zeigt, allerdings in ganz anderer Gestalt wie auf ihrem Wandteppich in Geisecke. Die römisch-katholische Gemeinde St. Walburga in Porta Westfalica (Ostwestfalen) wurde damals

Anna Murr und Erich Horndasch (1926-2010): Wandteppich aus St. Andreas in Wurmannsquick (1998)
Anna Murr aus Neuötting erarbeitete das monumentale Altarbild in der römisch-katholischen Pfarrkirche St. Andreas in Wurmannsquick (Niederbayern). 25 Kilometer Nähmaschinengarn wurden benötigt, um den Teppich in Applikationstechnik – 7,60 mal 2,60 Meter – zu fertigen. Das Kunstwerk selbst ist eine

Kasel aus St. Hildegard, Berlin-Frohnau (um 1975)
Bei dieser hochwertigen Textilarbeit handelt es sich um einen Kasel (Messgewand) aus der römisch-katholischen Gemeinde St. Hildegard in Berlin-Frohnau. Sie ist dort an kirchlichen Hochtagen, wie am Weihnachts- oder am Osterfest, in Gebrauch. Einst war das Textil ein Geschenk der

Hilda Sandtner (1919-2006): Wandteppich aus St. Peter und Paul in Waldkirchen (1954)
Dieser Wandteppich hängt an der vorderen rechten Seitenschiff-Abschlussmauer der römisch-katholische Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul in Waldkirchen im Bayerischen Wald (Niederbayern). Es ist eine Webarbeit nach einem Entwurf der Künstlerin Hilda Sandtner (1919-2006), einer Textil-, Mosaik- und Zeichenkünstlerin der Universität
Über mich
Dr. Claus Bernet
Um etwa 1990 begann ich, mich mit dem Thema Jerusalem zu beschäftigen. Die Stadt habe ich mehrfach bereist und Bücher zu diesem Thema verfasst; erwähnen sollte man vielleicht die Reihe „Meisterwerke des Himmlischen Jerusalem“, den Band „Perlen des Neuen Jerusalem“ und meine Dissertation „Gebaute Apokalypse“. Zahlreiche Aufsätze erschienen immer wieder in Fachzeitschriften (Das Münster, Textilkunst International, Zeitschrift für Sepulkralkultur, u.v. a.). Mit meiner wissenschaftlichen Dokumentation von Jerusalems-Kunstwerken konnten bereits Ausstellungen und Museumskataloge unterstützt sowie Gemeinden bei der Anschaffung von geeigneten Kunstwerken beraten werden. Regelmäßig gebe ich auch Bildvorträge zu diesem Thema. Grundlage der Publikationen und der Bildvorträge sind meine fotografische Sammlung von inzwischen 6.000 Aufnahmen von Glasfenstern, Fresken, Mosaiken und anderen Kunstwerken.





