
Andachtskarte aus Palermo (um 1800)


Theodor Galle (1571-1633): „Tota Pulchra“ (um 1600)
LETZTER BEITRAG
Andachtskarte aus Palermo (um 1800)
Nach einer letzten großen Welle von Ölmalereien der Maria Immaculata im späten 18. Jahrhundert, getragen von Meistern wie José de Ibarra, Manuel Cerna, Manuel de Samaniego oder Juan de Miranda kam es Anfang des 19.

Ernst Jordan (1858-1924): Deckenmalerei in St. Servatius, Duderstadt (1917)
Kirchenausbesserungsarbeiten während des Ersten Weltkrieges sind schon eine Seltenheit; Werke darunter mit Bezug zum Himmlischen Jerusalem sind noch seltener, ihre Zahl kann man an einer Hand ablesen. In der evangelischen Kirche St. Servatius in Duderstadt führte ein Brand 1915 zur

Schalldeckel-Detail der ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosterkirche Marienstuhl (1737)
Wenn auch die Predigt das eigentliche Zentrum des lutherischen Gottesdienstes war, so gibt es doch auch (wenige) Predigtstühle in römisch-katholischen Kirchen, die in nachreformatorischer Zeit einmal das Himmlische Jerusalem thematisieren. Dies ist der Fall in der ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosterkirche Marienstuhl in

Tabernakel aus Mariä Himmelfahrt in Kleinbartloff (um 1925)
Runde Tabernakel sind an sich schon etwas Besonderes und mit einer Darstellung des Himmlischen Jerusalem noch vielmehr. Ein solches Kunstwerk befindet sich heute in der römisch-katholische Kirche Mariä Himmelfahrt in Kleinbartloff, einer Filialgemeinde von St. Marien in Niederorschel. Beides sind

Hans Seegebarth, Karl Böhlmann: Stabkirche in Hahnenklee im Harz (1908)
Die evangelische Gustav-Adolf-Kirche ist eine Stabkirche in Hahnenklee bei Goslar im Harz. Im Äußeren handelt es sich um eine Anlehnung an die Stabkirche von Borgund (Norwegen), im Inneren um eine Jugendstilkirche an der Schwelle zum Art déco. Der Bau der

Empore zu Dorndorf an der Unstrut (um 1700)
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde das Kirchenschiff der im Kern gotischen Dorfkirche in Dorndorf, einem Stadtteil von Laucha an der Unstrut, vollständig erneuert und von einem unbekannten Malermeister farbig ausgemalt, vermutlich nach einer Vorlage aus einem Musterbuch, möglicherweise die

Andreas Lorentz (um 1530 – um 1588): Altaraufsatz in Pomßen (um 1560)
Dieser Aufsatz mit Szenen aus dem Jüngsten Gericht gehört zum rechten Seitenflügel eines komplexen Renaissance-Altares der Zeit um 1560. Es war eine Stiftung der sächsischen Adelsfamilie Ponickau. Das frühneuzeitliche Relief ist aus lokalem Sandstein aus dem Erzgebirge gearbeitet und polychrom
Über mich
Dr. Claus Bernet
Um etwa 1990 begann ich, mich mit dem Thema Jerusalem zu beschäftigen. Die Stadt habe ich mehrfach bereist und Bücher zu diesem Thema verfasst; erwähnen sollte man vielleicht die Reihe „Meisterwerke des Himmlischen Jerusalem“, den Band „Perlen des Neuen Jerusalem“ und meine Dissertation „Gebaute Apokalypse“. Zahlreiche Aufsätze erschienen immer wieder in Fachzeitschriften (Das Münster, Textilkunst International, Zeitschrift für Sepulkralkultur, u.v. a.). Mit meiner wissenschaftlichen Dokumentation von Jerusalems-Kunstwerken konnten bereits Ausstellungen und Museumskataloge unterstützt sowie Gemeinden bei der Anschaffung von geeigneten Kunstwerken beraten werden. Regelmäßig gebe ich auch Bildvorträge zu diesem Thema. Grundlage der Publikationen und der Bildvorträge sind meine fotografische Sammlung von inzwischen 6.000 Aufnahmen von Glasfenstern, Fresken, Mosaiken und anderen Kunstwerken.

