Dietrich Reinkingk (1590-1664): Tractatus Regimine (1632, 1651 und 1659)

Das Werk „Tractatus Regimine“ ist eine frühneuzeitliche Staatsschrift in der besprochen wird, wie ein idealer Staat aufgebaut ist und wie eine Regierung zu funktionieren habe. Die Staatslehre Dietrich Reinkingks (1590-1664) war von lutherischer Ethik und biblischer Theologie beeinflusst, tendierte jedoch zu einer einheitlichen postkonfessionellen Verfassungsordnung. Von daher ist es konsequent, dass Reinkingk sowohl für den katholischen Kaiser als auch für die lutherischen Landstände tätig war. Gegen Ende seines Lebens war er dann mehr und mehr von eschatologischem Denken ergriffen.
Sein juristisches Hauptwerk „Tractatus Regimine“ erschien erstmals schon 1619, damals aber noch ohne dem Himmlischen Jerusalem als Bestandteil des Titelkupfers.

 

                       Reinkingk (1632)

Dieses findet sich erstmals in der Ausgabe von 1632. Es ist an durchaus prominenter Stelle zwischen der eigentlichen Titelangabe unt