Louise Jeter Walker (1913-1998): „Das Neue Jerusalem und die Hölle“ (um 1980)

Zu Beginn der 1980er Jahre wurde die Serie „The Great Questions of Life“ („Die großen Fragen des Lebens“) von Louise Jeter Walker (1913-1998) herausgebracht. Walker, eine gebürtige Missionarin, wirkte vor allem als Pastorin einer Pfingstkirche in Peru und missionierte von dort aus vor allem in Peru und später in Kuba. Neben ihrer Tätigkeit für das International Correspondence Institute (ICI, später Global University) verfasste sie 20 Bücher, die meisten davon auf Spanisch, sowie zahlreiche Artikel. Ihre Werke wurden in 164 Ländern in 91 Sprachen verbreitet. Bei ihrem Tod im Alter von 81 Jahren hieß es, sie sei wahrscheinlich eine der produktivsten Missionarsschriftstellerin gewesen.
„The Great Questions of Life“ war eine ihrer erfolgreichen Serien, sie wurde mehrfach übersetzt und ging 2003 in die zweite Auflage. Das vorletzte der sechs Hefte hat die Offenbarung nach Johannes zum Thema. Der Abschnitt fünf ist überschrieben „The Millennium“, und auf Seite 38 findet man eine 2 x 1,50 Zentimeter kleine Schwarzweiß-Zeichnung „New Jerusalem and hell“. Sie zeigt eine massiv gebauten Gottesstadt, die sich über das Höllenfeuer unten erhebt, von dem sie aber durch eine schwarze Linie klar getrennt ist. Aus den niedrigen Bauten der Stadt führen sieben Lichtstrahlen wie bei einem Leuchtturm in die Umgebung, ansonsten weist nichts auf die Göttlichkeit dieser Stadt.
Ein Künstler oder eine Künstlerin für diese wie auch andere Illustrationen dieser Serie lässt sich nicht mehr herausfinden, da der Herausgeber, die „Global University“ aus Springfield (MO), absichtlich keine Namen anführte. Nach deren Angaben wird sich der Künstler unter den damaligen Mitarbeitern befunden haben, oder er war als Selbstständiger im Team der Global University tätig. Wichtig war damals, einfache, schlichte und ruhige Arbeiten zu finden, die nicht vom Inhalt der Schrift ablenken sollten.

 

tags: Mission, Peru, Hölle
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